Aktuelle Termine

Donnerstag, 19. Dezember, findet um 14.00 Uhr das Weihnachtskonzert der Anne-Frank-Gesamtschule in der Christuskirche Düren statt. Eintrittskarten können in der Schule gekauft werden.

Adresse:

Anne-Frank-Gesamtschule
Kupfermühle 3
52353 Düren-Mariaweiler
Tel.: 02421/ 9125-0
Fax: 02421/ 9125-29
E-mail: info@afg-dueren.de

 

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Do, Fr:
Die:

7.45 - 15.45 Uhr
7.45 - 13.45 Uhr


 
                 


© 2010 - 2019 Anne Frank Gesamtschule

Intoleranz, Diskriminierung und Menschenverachtung mutig entgegentreten

Dass der 9. November ein geschichtsträchtiges Datum ist, ist sicherlich allen bekannt. In diesem Jahr jährte sich der Fall der innerdeutschen Mauer zum 30. Mal. Doch ein weiteres Ereignis darf nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn es bereits 81 Jahre zurück liegt: Die Reichspogromnacht, in der in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 überall in Deutschland jüdische Geschäfte, Einrichtungen und Synagogen zerstört und in Brand gesteckt und tausende Juden überfallen und misshandelt, sowie 91 jüdische Männer und Frauen ermordet wurden.

Diese Grausamkeiten geschahen auch in Düren, und im Gedenken daran schuf der Bildhauer Ulrich Rückriem in den Jahren 1988 bis 1990 zehn Stelen, die an Orten in Düren aufgestellt wurden, die eine besondere Bedeutung in Bezug auf jüdisches Leben, die Reichspogromnacht oder die Schrecken des Naziregimes haben. An diesen Stelen, von denen sich bekanntlich eine auf dem Schulhof der Anne-Frank-Gesamtschule befindet, finden seit vielen Jahren rund um den 9. November Gedenkveranstaltungen statt, so auch in diesem Jahr.

Das Licht in der gut besuchten Mensa war an diesem Abend gedämpft, die Bühne mit zahlreichen Kerzen gespickt. Zur Einstimmung ertönte ein Klezmer-Stück von Giora Feidman. Nach der Begrüßung durch eine Schülerin des 10. Jahrganges, der traditionell die Gedenkveranstaltung vorbereitet und ausrichtet, wurde ein besonderer Gast dieses Abends vorgestellt: Neomi Naor, die Verfasserin des Buches „Erinnerung. Eine Dokumentation über die Jüdinnen und Juden in Düren von 1933 bis 1945“.

Die Autorin, die selbst nach dem 2. Weltkrieg in Israel geboren wurde und als junge Frau zum Studium nach Deutschland kam, erzählte über ihr Leben in Israel und dass in ihrer Kindheit in ihrem Umfeld nie über die Nazizeit gesprochen wurde. Sie habe nicht gewusst, wie ihre Eltern reagieren würden, als sie ihnen von ihrem Entschluss erzählte, in Deutschland zu studieren und sie sei überrascht und erleichtert gewesen, als ihr die Eltern ihre Unterstützung aussprachen.

Später, als sich Neomi Naor bereits in Düren niedergelassen hatte, nahm der damalige Bürgermeister Josef Vosen Kontakt zu ihr auf und regte an, Nachforschungen über die jüdische Geschichte in Düren anzustellen.

Die Autorin berichtete dem interessiert lauschenden Publikum, dass bereits vor 750 Jahren Jüdinnen und Juden nachweislich in Düren lebten und 1869 die erste Synagoge in der Stadt gebaut wurde. Bis in die 1930er Jahre habe es eine lebendige jüdische Gemeinde gegeben. Juden waren ein ganz normaler Teil der Dürener Gesellschaft und man habe Seite an Seite friedlich zusammen gelebt. „Das änderte sich in der Nacht vom 9. auf dem 10, November. Nach dieser Nacht lagen nicht nur die jüdischen Geschäfte, Einrichtungen und die Synagoge in Trümmern, die ganze Stadt war mit einem Schlag zu einer anderen geworden“, so Naor.

Nach den bewegenden Ausführungen der Autorin verlasen Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges aktuelle Nachrichten und Meldungen von Übergriffen auf Juden und jüdische Einrichtungen in Deutschland und beschlossen diese Berichte mit einem eindringlichen Appell:

„Wir müssen wachsam sein. Wir müssen in unserer Gesellschaft, in unserer Stadt oder unserer Schule Intoleranz, Diskriminierung und Menschenverachtung mutig entgegentreten.“

Im Anschluss an ein Klavierstück, gespielt von Tim Ruthmann, gingen alle Anwesenden nach draußen und versammelten sich um die blau angestrahlte Stele auf dem Schulhof. Die stimmungsvolle und gelungene Veranstaltung endete mit einem auf Hebräisch und Deutsch vorgetragenen Kaddisch und einer Schweigeminute.

(Text und Foto: K. Brockmann)

 

Vorlesetag Klasse 5d

Im November war es wieder Zeit für den alljährlichen Vorlesetag. Thema für den Jahrgang 5 waren „Märchen“ und wir waren uns als Klasse schnell einig, dass wir Märchen nicht nur lesen und hören wollten, sondern auch selbst kreativ werden wollten, und zwar so, dass alle gemeinsam an einer Sache arbeiten. Wir beschlossen also, das Märchen „Hans im Glück“ als Schattentheater aufzuführen.

Zu Beginn des Tages lasen uns Laura, Erika, Gereon, Merlin, Jonas und Aylin aus der EF das Märchen in verteilten Rollen vor.  Wir hatten zwar nicht immer Verständnis für Hansens Tauschaktionen, erschienen sie doch mitunter auf den ersten Blick etwas unvernünftig, waren uns aber am Ende einig, dass die Hauptsache doch war, dass Hans mit jedem Tausch glücklich war.

Nachdem wir das Märchen ausgiebig besprochen hatten, teilten wir uns in Kleingruppen auf und jede Gruppe widmete sich unter Anleitung eines EF-Schülers einer Szene. Wir bastelten die Figuren und Requisiten, übten das Lesen der Texte und bereiteten die Aufführung der einzelnen Szenen vor.

Nach einer Probeaufführung in der Klasse war schnell klar, dass wir noch einmal vor Publikum spielen mussten. Diese Gelegenheit bot sich dann auch gleich in der Mittagspause, während der wir das Stück noch einmal vor Lehrern und Schülern anderer Klassen aufführten.

Der große Applaus motivierte zu mehr und so beschlossen wir, das Stück noch einmal am Präsentationstag aufzuführen, um auch Eltern und Freunden eine Gelegenheit zu geben, an unserem Erfolg teilzuhaben. Also wurde am Tag zuvor noch einmal ausgiebig geprobt, diesmal mit Celina, Jil, Doga, Ingmar, Marvin und Leon aus der Q1, und auch die zweite Aufführung war ein voller Erfolg.

Es war ein rundherum gelungener Vorlesetag, da alle an einem gemeinsamen Produkt gearbeitet und dazu beigetragen haben, dass am Ende ein tolles Ergebnis erzielt wurde. Danke an Laura, Erika, Gereon, Merlin, Jonas, Aylin, Celina, Jil, Doga, Ingmar, Marvin und Leon, ohne die das so nicht möglich gewesen wäre.                                                                                                                                                              

(Text und Fotos: F. Hiltmann)

Weniger Plastik ist Meer

In der diesjährigen Projektzeitwoche haben wir uns 4 Tage lang auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Plastik beschäftigt.

Wir, das sind Lena, Anna, Carina, Michelle, Frederico, Felix, Elias, Acucena, Loreen, Emilie, Julita, Amanda, Emily, Simon, Alexander, Melina, Asia, Shehzil, Alex, Michael, Justina, Blessing und Mathis aus dem Jahrgang 5 sowie Frau Hiltmann und Herr Uysal. Unterstützt haben uns außerdem Herr Steffens und Klaudia.

Nachdem wir zunächst festgestellt haben, dass es kaum noch Dinge in unserem Alltag gibt, die kein Plastik enthalten - Plastik ist eigentlich überall, in Alltagsgegenständen, Verpackungen, Kleidung, Kosmetikprodukten, selbst in vielen Nahrungsmitteln und unserem Trinkwasser -, haben wir uns angeschaut, wie Plastik hergestellt wird und warum es so vielseitig und beliebt ist (auch bei uns, wie auf den Me and my plastic - Selfies deutlich sichtbar wurde). Wir haben verschiedene Arten von Plastik kennen gelernt und ihre Eigenschaften untersucht. Ein Hauptaugenmerk lag aber auf der Frage, was mit dem Plastik passiert, wenn wir es nicht mehr brauchen. Vieles davon landet nämlich in der Umwelt und insbesondere in den Meeren, wo es eine große Gefahr für Pflanzen, Tiere und letztlich auch uns Menschen darstellt, da es mehrere hundert Jahre überdauern kann. Millionen von Meerestieren und Vögeln sterben, weil sie sich im Plastik verfangen oder es mit Nahrung verwechseln und dann mit gefülltem Magen verhungern. Dies gilt übrigens auch für das Plastik, das wir in den Pausen oft achtlos in die Gegend werfen, denn es gibt tatsächlich eine Verbindung von unserem Schulhof bis in die Nordsee (über den Mühlenteich hinter dem Bolzplatz gelangt es in die Rur, schwimmt dort bis Roermond und erreicht hier die Maas, die es weiter durch den Haringsvliet bis in die Nordsee treibt.) Wenn wir unseren Umgang mit und Verbrauch von Plastik nicht ändern, wird es schon bald mehr Plastik als Fische in den Meeren geben.

Um auf das Problem der Plastikflut im Meer aufmerksam zu machen, haben wir bereits im Vorfeld der Woche eifrig Plastik gesammelt, um daraus Skulpturen zu basteln - entstanden sind so Meerjungfrauen, riesige Plastikquallen, ein Plastikfisch, Schildkröten, Robben und Delfine, die mit dem Plastikmüll kämpfen, eine Weltkugel, die unseren Plastikmüll erbricht sowie eine Welle aus Plastik…

Eine abwechslungsreiche und interessante Woche, die Spaß gemacht hat und deren Ergebnisse sich sehen lassen können…  

(Text und Fotos: F. Hiltmann)

Wie verändert der Braunkohletagebau unsere Region?

23 Schülerinnen und Schüler haben sich mit Frau Enßlin und Herrn Kumpiluvelil eine Woche lang mit dem Thema „Braunkohletagebau in der Region“ beschäftigt. Der Tagebau ist immer präsent in Düren. Einige unserer Schüler und Schülerinnen kommen aus Merken und waren erstaunt, dass es in Zukunft wohl Merken am See heißen wird. Manche Schüler und Schülerinnen verfolgen aktiv oder passiv die Aktivitäten im Hambacher Wald, manche verfolgen die Kritik an RWE ängstlich, da ihre Eltern dort arbeiten und andere wollten erfahren, wie ein Tagebau funktioniert und so war das Interesse an diesem Thema groß.

Wir haben in Kleingruppen gearbeitet und Plakate und Powerpoint Präsentationen zu den folgenden Themen erstellt:

Entstehung der Braunkohle

Daten zum Tagebau Inden

Der größte Bagger der Welt

Umweltaktivisten

Hambacher Wald

Fridays for Future

Kohlekommission 2019

Einen Tag haben wir mit dem Waldpädagogen Michael Zobel im Hambacher Wald verbracht. Dort begegneten wir auch der Polizei, da RWE einige Blockaden, die die Umweltaktivisten errichtet haben, aus dem Wald entfernt haben. Interessant war das Gespräch mit dem Verbindungsbeamten der Polizei und auch mit dem Umweltaktivisten „Clumsy“. Die Arbeiter von RWE wollten leider nicht mit uns reden.

An einem weiteren Tag hat RWE uns eingeladen den Tagebau Inden zu besichtigen. Wir haben viele Informationen bekommen und sind mit einem Fahrzeug bis hinunter zur Kohle gefahren. Von dort sah der Bagger erst so richtig riesig aus.

Am letzten Tag haben wir unsere Präsentationen fertiggestellt und der gesamten Gruppe vorgetragen.

(Text und Fotos: R. Enßlin )

 

    der Anne-Frank-Gesamtschule Düren und des Collège Pierre-Brossolette, Noyelles-sous-Lens

8 Tage Spiel, Spaß, Sport, Sprache und Spannung

25 französische und 25 deutsche Schülerinnen und Schüler sowie jeweils drei Lehrpersonen beider Schulen waren in Köln eingetroffen, um dort im Zirkus- und Artistikzentrum Köln-Riehl (ZAK) zum bereits 9. Mal eine Woche gemeinsam zu leben und zu erleben, Zirkusluft zu schnuppern, ihre artistischen Fähigkeiten zu erproben und zu erweitern sowie die jeweils andere Kultur und Sprache näher kennen zu lernen. Etwa ein Viertel der Gruppewar bereits im vergangenen Jahr in Frankreich dabei und konnte die anfänglichen Bedenken der übrigen Teilnehmer hinsichtlich der Verständigung ein wenig zerstreuen und bei der ersten Kontaktaufnahme helfen, denn, zwar einte alle die Lust und Neugierde darauf, in einem nicht alltäglichen Umfeld etwas Neues zu probieren, doch verfügten die meisten nur über einige wenige oder auch noch gar keine Grundkenntnisse der jeweils anderen Sprache. Dass dieser Umstand kein Grund zur Sorge und erst recht kein Grund für die Unmöglichkeit von Kommunikation sein sollte, konnten alle sehr bald feststellen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die Teilnehmer in national gemischten Zimmern in der benachbarten Jugendherberge untergebracht, sodass von Vornherein die Notwendigkeit gegeben war, sich mit den Partnern zu verständigen, notfalls mit Händen und Füßen. Das Programm umfasste täglich 4 - 6 Stunden gemeinsames Training, wobei die Teilnehmer am ersten Tag zunächst einmal die Gelegenheit hatten, alle Zirkusdisziplinen kennen zu lernen und auszuprobieren. Nach diesem „Schnuppertag“ durften die Schüler die Disziplin wählen, die sie für die Aufführung intensiv trainieren wollten. In den so gebildeten Gruppen wurden dann an den Folgetagen die Nummern für die große Abschlussaufführung erarbeitet und trainiert. Dazwischen gab es immer wieder Einheiten, in denen das gemeinsame Entrée und Finale in der Gesamtgruppe geprobt wurde sowie Einheiten des freien Trainings, in denen die Kinder auch die Disziplinen weiter ausprobieren konnten, die nicht ihre Hauptdisziplin für die Aufführung war.

 

 

Auch wenn beim Zirkus die Verständigung in der Regel mit „Hand und Fuß“ klappt, ging es ganz ohne Sprachtraining natürlich nicht. Um den Schülern, die anfangs nur über geringe oder auch gar keine Kenntnisse der jeweils anderen Sprache verfügten, einige Grundkenntnisse zu vermitteln und ihnen vor allem die Hemmungen zu nehmen, das, was sie in der jeweils anderen Sprache konnten, auch anzuwenden, fanden regelmäßig gesonderte Sprachanimationseinheiten statt, bei denen für die Zirkusarbeit und das alltägliche Miteinander wesentlicher Wortschatz (z.B. Zahlen, Körperteile, Begrüßungen, Fragen nach dem Befinden, kurze Aufforderungen) überwiegend spielerisch erlernt und angewendet wurden. Die Sprachanimation wurde von zwei Sprachanimateurinnen des DFJW durchgeführt und fand ebenfalls auf dem Zirkusgelände, entweder im Zelt oder den Trainingsräumen oder, da das Wetter uns meist wohlgesonnen war, auch im angrenzenden Park statt.

 

 

Sprache wurde aber auch ansonsten ganz nebenbei reichlich gelernt. Nicht nur, weil „Spiel“ auch das Oberthema der Woche und der Aufführung war, sondern v.a., weil Spiele in der Großgruppe nicht nur Spaß machen, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit bieten, verschiedene Formen der verbalen und non-verbalen Kommunikation zu erproben und anzuwenden haben wir sowohl beim Aufwärmen vor und zur Auflockerung zwischen den Trainingseinheiten als auch in der Freizeit immer wieder gespielt und dabei nicht nur viel gelacht und uns besser kennengelernt sondern ganz nebenbei auch Sprache gelernt, so etwas beim Chaosspiel, beim Speed-Dating, beim Krankenhaus-Fangen, beim „Wer hat mein Diabolo gestohlen?“, beim Spinnennetz und, und, und.

 

 

Natürlich durfte zur Abwechslung auch ein Besuch in der Kölner Innenstadt sowie im Zoo nicht fehlen.

 

 

Kein Wunder, dass so viel Programm und Abwechslung hungrig machen. Während wir das Frühstück und Abendessen in der Jugendherberge zu uns genommen haben, gab es mittags jeweils ein reichliches Picknick auf dem Zirkusgelände. Außerdem standen dort zu jeder Zeit Getränke, Obst und Snacks für Zwischendurch zur Verfügung.

 

 

Viel schneller, als erwartet, war es dann soweit: der vorletzte Tag und damit der Tag der großen Aufführung, zu der Familien, Freunde, Lehrer und Mitschüler erwartet wurden, war gekommen. Wie bereits im Training und in der Freizeitgestaltung, zog sich das Thema „Spiel“ wie ein roter Faden durch die gesamte Darbietung.

Auf ein gemeinsames Entrée, bei dem sich die Gesamtgruppe dem Publikum in der Form eines pantomimisch und sprachlich dargestellten Versteckspiels präsentierte, folgten die Nummern der einzelnen Disziplinen: die Equilibristen, die die gesamte Bühne in ein riesiges Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiel verwandelt hatten und leichtfüßig auf Balancekugeln und Lauftonnen unterwegs waren oder auf dem Drahtseil balancierten, die Luftakrobaten am Vertikaltuch, die Jongleure, die pantomimisch inszeniert mit Bällen, Devilsticks oder Diabolos jonglierten und dabei z.B. Spielszenen aus dem Computerspiel „Pac-Man“ darboten, die Trapezkünstler mit waghalsigen Figuren in der Luft und nicht zuletzt der schwungvolle Auftritt der Bodenakrobaten, die das Publikum in das Computerspiel „Tetris“ entführten.

Bei allen Darbietungen mischten sich artistisches Können, Kreativität und Freude am gemeinsamen Handeln in einer Weise, die die Intensität dieser Begegnung in jeder Minute deutlich spürbar werden ließen. Alle waren aufs Höchste konzentriert, alles klappte (fast) wie geplant, kleine Patzer wurden gekonnt überspielt, Hilfestellung und Verantwortungs-bewusstsein für das große Ganze waren selbstverständlich, der Applaus mehr als verdient.

 

 

Klar, dass dieser Erfolg am Abend zusammen mit den Trainern ausgiebig gefeiert werden musste - selbstverständlich stilecht im Zirkuszelt - und da war dann kaum noch etwas davon zu spüren, dass hier Schüler ausgelassen feierten, die sich nur eine Woche zuvor kaum kannten und die überwiegend nicht einmal die Sprache der jeweils anderen beherrschten.

 

 

Und wie sollte es anders sein, so ausgelassen die Stimmung bei der Abschlussparty, so reichlich flossen beim Abschied die Tränen…

 

 

Glücklicherweise wird  es ja für viele kein Abschied für immer, denn ein Wiedersehen ist bereits im Dezember beim Vorbereitungstreffen für das kommende Zirkuscamp möglich. Im Mai 2020 wird es dann wieder heißen „Vorhang auf und Manege frei“ für das nächste Zirkuscamp, dann wieder in Frankreich, in Lille/ Lomme im Centre Régional des Arts du Cirque (Crac), wo wir neben dem „normalen“ Programm auch unser 10-jähriges Bestehen feiern werden.

(Text und Fotos: F. Hiltmann)

 

Welche Bücher möchten wir empfehlen?

Es ist schon Tradition, dass der Arbeitskreis Sprache jeweils zum Welttag des Buches ein Projekt für die Schüler*innen plant.

In diesem Jahr lag der Welttag des Buches in den Osterferien und wurde nun als Projekttag vor den Sommerferien in Kooperation mit der THALIA-Buchhandlung in Düren durchgeführt.
Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-9 sollten aus jeweils 3 Büchern ein Lieblingsbuch auswählen. Das ist leichter gesagt als getan. Woran erkennt man ein gutes Buch?
Es galt zunächst Kriterien zu sammeln, wie z.B. die Gestaltung des Covers oder die Gestaltung im Buch selbst, die Sprache zu betrachten, die Spannung zu beurteilen und sich dann in der Gruppe auf ein Lieblingsbuch zu einigen.

Folgende Bücher wurden in den verschiedenen Jahrgängen in Auszügen gelesen und beurteilt:

Stories for kids who dare to be different (Ben Brooks)

Mein Freund Pax (Sarah Pennypacker)

Die Sockenfresser (Pavel Šrut)

Gips (Anna Woltz)

Das Blaubeerhaus (Antonia Michaelis)

Mitternachtstür (Dave Eggers)

Wunder (Raquel J. Palacio)

Sally Jones, Mord ohne Leiche (Jakob Wegelius)          

Drachenerwachen (Valija Zinck)

321 superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst (Mathilde Masters)

Am Ende des Regenwaldes (Marion Achard)

Land of stories – die Suche nach dem Wunschzauber (Chris Colfer)

Elenor und Park (Rainbow Rowell)

The hate you give (Angie Thomas)

Rumo (Walter Moers)

Unsere Empfehlungen:

Mein Freund Pax

Mein Freund Pax ist eine spannende, lebendige Geschichte über eine Freundschaft zwischen dem 12-jährigen Peter und einem Fuchs. Die Geschichte ist auch etwas traurig und zeigt, wie wertvoll Freundschaft ist. Das Buch macht Mut, einen guten Freund zu suchen.

Die Mitternachtstür

Wir empfehlen „die Mitternachtstür“, weil es spannend ist. Im Buch gibt es viele kurze und leicht lesbare Kapitel. Das Buch bietet eine interessante Mischung aus Fantasy und realem Leben.

Sally Jones, Mord ohne Leiche.

Wenn du Reisen und Abenteuer magst, ist das Buch genau das Richtige für dich. Es ist sprachlich anspruchsvoll, aber ein schönes Buch für die Ferien

321  superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst.

Wusstest du, dass Luftbläschen in unserem Körper wachsen oder dass du 14500 mal am Tag blinzelst? Weitere 319 coole, spannende und gut erklärte Fakten warten auf dich in diesem Buch.

The Hate U Give

Das Buch ist perfekt für alle Menschen, die sozialkritische Themen lieben und ein bisschen emotional sind.

Unsere Empfehlungen liegen in den nächsten Tagen in der Thalia-Buchhandlung in Düren aus.
Alle genannten Bücher kannst du in unserem Leseraum ausleihen.

Text und Fotos: S. Esser

 

Darstellen und Gestalten Kurs bringt Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“ auf die Bühne

Die Aufregung der 15 Schülerinnen und Schüler des WP Kurses Darstellen und Gestalten im 9. Jahrgang vor der abendlichen Premiere des Stücks „Das Gespenst von Canterville“ war groß. Immerhin fast ein Jahr lang hatten sie sich, unter der Leitung von Herrn Kissling, auf diesen Moment vorbereitet. Die Texte mussten gelernt, die Kostüme besorgt und das Bühnenbild erstellt werden. Jetzt warteten die Jungen und Mädchen nur noch gespannt auf ein zahlreiches Publikum, das an diesem Abend zur Freude aller nicht auf sich warten ließ. Neben vielen Eltern und Geschwistern kamen auch eine ganze Reihe von Freunden und Freundinnen der Schülerinnen und Schüler, und auch die inzwischen pensionierte, ehemalige Lehrerin des Kurses, Frau Bock ließ es sich nicht nehmen, der Premiere beizuwohnen.

Schließlich der große Moment: Das Licht im Saal erlosch, die Bühnenscheinwerfer gingen an. Die Zuschauer erlebten, wie die unerschütterliche, amerikanische Familie Otis (Tim W., Michelle E., Melissa Y., Irem S., Robin D. und Pauline M.) trotz aller Warnungen von Hausdame Mrs Umney (Leandra F.) in das angeblich von einem bösen Geist heimgesuchte Schloss Canterville einzieht. Nachdem sich die Familie mit allerhand Trara eingerichtet hat, muss sie feststellen, dass dort tatsächlich ein Geist herumspukt und sie zu vertreiben sucht. Allerdings gelingt es dem vor 300 Jahren verstorbenen und verfluchten Gespenst Sir Simon de Canterville (Jaqueline P.) mitnichten, Angst und Schrecken zu verbreiten. Ganz im Gegenteil: Die zu allerlei Schabernack aufgelegten Kinder lehren vielmehr dem ruhelosen Geist das Fürchten, bis dieser endlich durch eine der Otis Töchter von seinem Fluch erlöst wird und in Frieden ruhen darf.

Unterbrochen wurde das bunte Treiben auf dem Schloss durch Szenen im Gespenstergasthaus. Dort fanden sich alle im Dorf ansässigen Gespenster (Christina O., Zuzanna P., Chantal S., Lea W., Lea E., Cedric H. und Lara W.) zusammen und ließen sich in bierseliger Einigkeit über das ungeheuerliche Geschehen auf dem Schloss aus, nicht ohne den ach so arg durch die amerikanische Familie geplagten Sir Canterville zu bedauern.

„Wir haben die Szenen im Gespenstergasthaus hinzugefügt, weil wir mehr Schauspielerinnen und Schauspieler als Rollen hatten“, erklärte Herr Kissling. Dem Publikum gefiel dieser Kunstgriff, der dem ohnehin schon humorvollen Stück einen zusätzlich lustigen Anstrich verlieh.

Am Ende gab es dann auch völlig verdient großen Applaus, den das Ensemble sichtlich genoss. Die lange, harte Arbeit hatte sich also gelohnt. Und auch wenn es den einen oder anderen Texthänger gab, man merkte, mit welch großer Begeisterung und Spielfreude die Mädchen und Jungen bei der Sache waren. Zum Schluss gab es zum Dank sogar noch Rosen für alle Darsteller und Darstellerinnen und ihren Lehrer.

(Text und Fotos: K. Brockmann)

 

 

oder „Des Voix de la paix partagée“!

 

Elf Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule in Düren bildeten einen Chor, um zu den 75-jährigen Feierlichkeiten anlässlich der Landung der Alliierten in der Normandie einen Beitrag zu leisten. Eingeladen wurde der Chor -unter der Leitung von Kristina Bünner- vom Conseil Général de la Manche, dem Generalrat der Region la Manche. Ermöglicht hat uns die Teilnahme die Victor-Rolff-Stiftung, die uns mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.

Die Schülerinnen und Schüler sangen Lieder für den Frieden, gegen Krieg und Rassismus wie z.B. „die Moorsoldaten“ und „Willkommen in Deutschland“. Gemeinsam mit französischen Schülern aus Valognes wurde die Europahymne „Freude, schöner Götterfunken“ gesungen. Auszüge aus dem Tagebuch der Anne-Frank rundeten das Programm ab. Der Chor sang an wichtigen Orten wie Utah Beach, Foucarville, St Pair und Ste Mère Église.  Zusammen mit einer weiteren deutschen Schule aus Neukirchen-Vluyn, die ein Landart-Projekt realisierte, war der Chor Teil der offiziellen Feierlichkeiten im Rahmen der Völkerverständigung als Zeichen eines friedlichen demokratischen Europas. Alle waren froh über die große Resonanz, die netten Begegnungen und Gespräche  mit Menschen aus aller Welt.

Susanne Daners, eine Schülerin der Q1 schrieb dazu:

„Während der Fahrt hatten wir die Möglichkeit, viel Neues zu lernen und unvergessliche Erfahrungen zu machen. Wir haben gelernt, was es bedeutet im  Frieden zu leben und wie wichtig es ist, im stetigen Austausch mit der Welt zu sein. Nach einem Konzert konnten wir uns auch mit einem D-Day Überlebenden austauschen, dem man seine unglaublich starke Nachricht aus dem Gesicht ablesen konnte: “Kämpft um den Frieden und sorgt für die Zukunft!“

Diese Begegnung war für mich wirklich sehr prägend und hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Leiden des Krieges niemals vergessen dürfen. Ebenso müssen wir aus den Erfahrungen der Älteren lernen! Diese Reise war einfach überwältigend!“

Alle waren sich einig: Es war ein wunderbares Projekt!

Fotos und Text: B. Fischer

 

Auf Anregung unserer Mensabetreiberin Frau Joerres wurde für alle Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen ein leitungsgebundener Wasserspender der Firma "Waterlogic“ angeschafft und in der Mensa installiert.
Dadurch können wir täglich auf eine unbegrenzte Menge an purem und gesundem Wasser zugreifen und verzichten dabei auf Müll durch Plastikflaschen und sparen CO2-Emissionen.
Das Gerät spendet gekühltes stilles oder sprudelndes Wasser und ist in den Pausen jederzeit für alle zugänglich.

Die Anschaffung und Inbetriebnahme des Wasserspenders wurde durch die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein und die tatkräftige Unterstützung von Rolf Jansen als Vertreter des Fördervereins und unserem Hausmeister Marcel Flatten möglich.

Damit dieser Wasserspender uns allen sehr lange die belebende Erfrischung ermöglicht, sind einige Dinge zu beachten.
> Wir alle tragen für diesen Wasserspender Verantwortung und müssen daher darauf achten, dass jeder pfleglich und sorgfältig damit umgeht.

> Aus hygienischen Gründen befüllen wir nur Trinkflaschen, die für dieses Gerät geeignet sind.  Diese können für 2,00 Euro oder als Sportflasche mit besonderem Verschluss für 2,50 Euro in der Mensa erworben werden. Ein etwaiger Gewinn aus dem Verkauf geht an den Förderverein.

Text: Swena Esser, Fotos R. Jansen

 

 

 

Sie ist da!

Zum Beginn des Neuen Jahres 2019 wurde nach langer Zeit des Wartens die vom Förderverein gesponserte Glasvitrine im Foyer der Schule aufgestellt, in der auf angemessene Weise das schuleigene Tagebuch der Anne Frank ausgestellt wird.
Mitten im Schulleben eröffnet uns diese Vitrine immer wieder neu und aus jedweder Perspektive einen Blick auf das Tagebuch der Anne Frank und erinnert uns damit an die im Schulprogramm verankerten Werte wie Menschlichkeit, Toleranz, Mut, Zivilcourage, Kreativität, Leistungswillen, Selbstdisziplin und Respekt sich selbst und anderen gegenüber.

Bei der schuleigenen Ausgabe des Anne-Frank-Tagebuches handelt es sich um ein von der Schulgemeinde selbst geschriebenes Buch. Der Originaltext wurde so aufgeteilt, dass nahezu alle Schüler*innen, Kolleg*innen und interessierte  Eltern einen Abschnitt handschriftlich abschreiben konnten. Ergänzt wurde diese Ausgabe unter anderem durch einen Kommentar der Schulleiterin Uta Löhrer.
Das Titelblatt wurde von Oguzhan Öztürk gestaltet und der Einband entspricht in seinen Farben dem Schullogo der Anne-Frank-Gesamtschule.

Diese Aktion geht auf die Initiative und Organisation des Arbeitskreises Sprache unter der Leitung von Swena Esser anlässlich des Tag des Buches 2016 zurück.

Text und Fotos: S. Esser

 

 


 

Weihnachtstreffen mit Schülern des Collège Pierre Brossolette aus Noyelles-sous-Lens

Mittlerweile ist es eine Tradition geworden, dass Anfang Dezember, diesmal am 7. 12., eine Gruppe von etwa 50 französischen Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Noyelles-sous-Lens für einen Tag die AFG besucht. Die Treffen, das sich überwiegend zirkusinteressierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 bis 8 richten, dienen zum einen der Vor- und Nachbereitung der i.d.R. jeweils im Mai stattfindenden deutsch-französischen Zirkuscamps, denn bei dieser Gelegenheit können alte Freunde wiedergetroffen bzw. erste Kontakte mit den Teilnehmern des kommenden Zirkuscamps geknüpft werden.  Zum anderen haben hier aber auch die Schülerinnen und Schüler der WP I - Französischkurse die Chance, ihre Sprachkenntnisse bei Spiel und Sport in „echten“ Begegnungssituationen anzuwenden.

Nach einer zweisprachigen Begrüßung durch Freiwillige aus den WP-Kursen wurde die Gruppe je nach Interesse in zwei jeweils deutsch-französische Untergruppen geteilt. Während die eine Hälfte sich bei verschiedenen Ballspielen in der Sporthalle austoben konnte, traf sich die andere zum vorweihnachtlichen Basteln - es wurden Waldorf-Laternen gefertigt - im KR. 

Gegen Mittag trafen sich alle im Freizeitbereich wieder, wo ein reichhaltiges und sehr abwechslungsreiches internationales Buffet auf sie wartete. Dieses wurde wie  in jedem Jahr von den deutschen Teilnehmern selbst, die jeder einen Beitrag in Form von Fingerfood, Kuchen, Gebäck oder Salaten dazu leisten, sowie den WP I - Hauswirtschaftskursen von Fr. Meyer vorbereitet, die die Speisen morgens entgegennehmen, für eine ansprechende Präsentation sorgen und weitere Snacks herstellen.

Nachdem alle gestärkt waren, konnte die verbleibende Zeit dazu genutzt werden, den französischen Gästen die Schule und das Schulgelände zu zeigen oder gemeinsam die diversen Spieleangebote des Freizeitbereichs in Anspruch zu nehmen.

Gegen 14.30 bestiegen unsere Gäste wieder den Bus, um den Tag auf dem Aachener Weihnachtsmarkt ausklingen zu lassen.

Das nächste Weihnachtstreffen ist für den 12. 12. 2019 geplant. Schülerinnen und Schüler die daran teilnehmen möchten, sei es, weil sie sich für das Zirkuscamp 2020 interessieren oder weil sie gerne Freunde des letzten Jahres wiedertreffen und mit ihnen ein paar Stunden verbringen möchten, können sich bei Fr. Stegh oder Fr. Hiltmann melden.                                                                              

(Hi)  

 

Ein Jahr Spanisch liegt hinter uns Schülerinnen und Schülern der EF...

und ja, wir können schon einiges ausdrücken, schreiben und verstehen. Daher stellten wir, der EF Kurs von Frau Voß, uns heute einer weiteren Kompetenz, der des Interkulturellen Lernens, oder einfacher gesagt, der spanischen Küche. Nach intensivem Studiums der Rezepte legten wir los und wagten uns an Tortilla, Gazpacho, dátiles und andere Tapas.

¡Qué aproveche!

Text und Fotos: A. Voß

Aktiv – Fantasievoll – Gemeinsam

Das sind wir!

Unter diesem Motto hat unsere Schule am 04. Und 05. Mai 2018 ihr Schuljubiläum gefeiert. Zum Auftakt fand am 04.Mai eine Festveranstaltung statt, bei der wir mit einer Vielzahl geladener Gäste das feierliche Ereignis begingen. Zahlreiche freundliche Grußworte wurden an uns gerichtet, u.a. durch den Bürgermeister Paul Larue, den Bezirksvorsitzenden Andreas Isecke und die Schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Köln, Frau Ossendorf, die stellvertretend für unseren neuen Dezernenten Becker teilnahm. Ebenso konnten wir uns über den Besuch zahlreicher Ehrengäste freuen wie z.B. der ehemaligen Dezernentin, Frau Schlott, des Architekten unserer Schule, Professor Meisenheimer, vieler ehemaliger Kolleginnen und Kollegen und ehemaliger Mitarbeiterinnen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm rundete die Veranstaltung ab. Neben den Auftritten der schuleigenen Bläsergruppe und des Stimmbildungskurses der Jahrgangsstufen 7-10 begeisterten die Musikkurse der EF und Q1 mit zwei beeindruckenden Gesangsbeiträgen. Mit dem sehr ernsten Lied „Die Moorsoldaten“ schlugen sie den Bogen zu unserer historischen Verpflichtung zur Erinnerung, den der Name unserer Schule uns auferlegt.

Ein Highlight waren ebenfalls die Gesprächsrunden von Schülerinnen und Schülern mit dem ehemaligen Schulleiter Hans-Willi Stollenwerk, die gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick auf die Entstehung, die frühere Entwicklung der Schule und auf Schwerpunkte der aktuellen Schulentwicklung warfen. Daneben gab es eine interessante Ausstellung zur Schulchronik zu sehen.

Gekrönt wurde die Veranstaltung von einem fantastischen Fingerfood-Buffet, das unsere Mensabetreiberinnen Frau Jörres und Frau Effer mit ihren Mitarbeiterinnen für uns gezaubert hatten.

Am Samstag ging es dann bei märchenhaft blauem Himmel und auf einem festlich mit Maibäumen geschmückten Schulhof weiter: Die gesamte Schulgemeinde traf sich zum großen Schulfest. Die Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen hatten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zahlreiche Aktivitäten und Stände vorbereitet, die allesamt großen Anklang fanden. Da gab es Wurf- und Angelspiele, Pedalorennen, Spielangebote, Kunstaktionen, eine Fotobox, einen Wunschstand, eine Blumentombola, einen Stand mit alkoholfreien Cocktails und vieles mehr. Vertreten war auch unsere SV, die T-Shirts mit dem Schullogo, Jubiläumstassen und Buttons verkauften und der Dorfpolizist, Herr Engelhart mit einem Infostand.

Dazu wurde ein umfangreiches Bühnenprogramm geboten: wie am Vortag traten unsere Bläser- und diverse Gesangsgruppen auf, es gab Mitmachtänze und Musikimprovisationen sowie eine Schwarzlichttheater-Aufführung des WP-Kurses der Jahrgangsstufe 8.

Ein weiteres Highlight war natürlich das umfangreiche Essensangebot, das die Eltern der Schulpflegschaft auf die Beine gestellt hatten. Hier blieb kein Wunsch offen – ob Kuchen, Salatbuffet, frisches Brot aus dem Steinofen oder jede Art von Grillgut – alles war in großer Auswahl vorhanden und allen hat es gut geschmeckt.

Neben dem Dank an alle Mitwirkenden bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz besonders herzlich bei Frau Mettler und Frau Tisch, den Vorsitzenden der Schulpflegschaft für ihr außerordentliches Engagement. Gleichzeitig gilt unser besonderer Dank wie immer unserem Veranstaltungsmanager Armin Hoffmann, ohne den keine schulische Feier in unserem Hause denkbar wäre.

Unser Fazit zum Schulfest: fantastisches Wetter, tolle Aktionen, leckeres Essensangebot, super Stimmung – kurz gesagt, ein gelungenes Fest!

Texte: U.Löhrer, Fotos C. Hesse

Im Rahmen ihres diesjährigen Besuchs im Bistum Aachen nahmen sich Schwester Chrisencia Twaambo Mkume und Agnes Simoloka an zwei Tagen Zeit, die Anne-Frank-Gesamtschule zu besuchen.

Seit nun 23 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Eine-Welt-Engagement in der AFG (EWE)und dem Bistum Monze im Süden Sambias, eine Partnerschaft, die ständig weiterentwickelt wurde. Hauptpunkte sind für den EWE die Unterstützung von Projekten sowie der „freiwillige soziale Dienst für Frieden und Versöhnung“ ( SDFV ) in Sambia und Deutschland. Schwester Crisencia und Agnes Simoloka arbeiten seit Jahren im Developement Office des Bistums Monze. Sie begleiten die deutschen Freiwilligen während ihres Aufenthalts in Sambia und sie steuern gemeinsam mit anderen die Projekte, die wir gemeinsam entwickeln.

So war es eine große Freude, die beiden Mitstreiterinnen persönlich in der Schule begrüßen zu können, kommuniziert man sonst doch nur schriftlich per email. Dazu passte es perfekt, dass der Besuch in die Zeit unseres Schuljubiläums fiel: Während des Schulfestes am Samstag, dem 5. Mai, hatten alle Akteure Zeit, sich ausgiebig und in lockerer Form über Schule und Entwicklungen in Monze und in Düren auszutauschen. Komplettiert wurde der Gespächskreis durch die beiden sambischen Freiwilligen, die sich noch bis zum Sommer in Düren befinden, Chilala und Mbonyiwe. Im EWE-Laden „Kunterbunt“ fanden u.a. Verkaufsgespräche über mitgebrachte Erzeugnisse aus sambischer Produktion statt: Eine Reihe von Gebrauchsgegenständen bzw. Schmuck wechselte den Besitzer und ist nun im Laden zu kaufen. Auch das Gespräch zwischen unseren Schüler*innen und den Gästen kam nicht zu kurz, denn die Gäste nahmen sich Zeit für einen ausgedehnten Rundgang zu den Ständen auf dem Schulfest bzw. für die Besichtigung der Ausstellung in der Mensa.

Am Mittwoch, dem 9. Mai, ging es etwas förmlicher, aber nicht weniger herzlich zu. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung, bei der die Besucherinnen der Schulleiterin ein Gastgeschenk überreichten, ging es in den Unterricht der Q1. Dort hatten Schüler*innen, die sich für ein freiwilliges Jahr interessieren, die Gelegenheit, sich über Vorbereitung, Einsatz und Begleitung eines Freiwilligen in Sambia „aus erster Hand“ zu informieren. Da Agnes eine Reihe von Bildern per Beamer präsentieren konnte, erhielten alle einen Eindruck von den Verhältnissen in Sambia auch von seiner teils beeindruckenden Natur. Schön wäre es, wenn diese Informationen den Wunsch verstärken würden, eine andere Kultur kennenzulernen, konkret: Wenn sich aus dem Kreis der Schüler*innen jemand entscheiden könnte, sich im nächsten Jahr als Freiwilliger beim EWE zu bewerben.

Nach der Pause ging es weiter mit einer Gesprächsrunde mit Frau Hesse und Schülerinnen aus den Jahrgängen 6 bis 9, die in EWE-Gruppen und im Laden „Kunterbunt“ aktiv sind. Diese wollten nicht nur etwas über Sambia allgemein erfahren, sondern interessierten sich besonders für das zurzeit laufende Projekt „Schoolfee“, das vom EWE, d. h. aus dem Erlös des Ladens und anderer Einnahmen, finanziert wird. Die beiden Besucherinnen erklärten nicht nur die nachhaltige Wirkung dieses Bildungsprojekts (EWE zahlt Schüler*innen in Sambia die Gebühren für die schulischen Abschlussprüfungen, wenn ihre Familien diese nicht aufbringen können. Die Empfänger*Innen verpflichten sich, die Summe in den Pool zurückzuzahlen, wenn sie im Beruf stehen und Geld verdienen), sondern standen auch Rede und Antwort zu ihrer persönlichen Lebensgeschichte. Manches Vorurteil über Afrika im Allgemeinen und Sambia im Besonderen konnte überdacht und revidiert werden.

Mit einer Einladung an die Schüler*innen nach Sambia zu kommen, wenn sie die Schulzeit erfüllt haben und einem gemeinsamen Foto ging das für die Schüler*innen anspruchsvolle Treffen zu Ende, wurde die Konversation doch in Englisch geführt, weil die Gäste nicht Deutsch sprachen.

Text und Fotos: N. Hommes

Die AFG bietet ab sofort eine webbasierte App an, mit der die Schülerinnen und Schüler schulrelevante Informationen (z. B. den Vertretungsplan und wichtige Termine) über das Smartphone/Tablet abrufen können. Voraussetzung dafür ist ein mobiler Internetzugang.

         

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