Aktuelle Termine

Freitag, 13. September, findet der Kollegiumsausflug statt. Der Unterricht schließt um 11:15 Uhr. Es fahren keine Schulbusse.

 

Mittwoch, 25. September, ist eine kollegiumsinterne Lehrerfortbildung. Es findet Unterricht nach Sonderplan statt.

 

Donnerstag, 26. September, findet um 18:30 Uhr die erste Schulpflegschaftssitzung statt.

 

Mittwoch, 2. Oktober, findet um 18:00 Uhr die erste Schulkonferenz statt.

Adresse:

Anne-Frank-Gesamtschule
Kupfermühle 3
52353 Düren-Mariaweiler
Tel.: 02421/ 9125-0
Fax: 02421/ 9125-29
E-mail: info@afg-dueren.de

 

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Do, Fr:
Die:

7.45 - 15.45 Uhr
7.45 - 13.45 Uhr


 
                 


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Welche Bücher möchten wir empfehlen?

Es ist schon Tradition, dass der Arbeitskreis Sprache jeweils zum Welttag des Buches ein Projekt für die Schüler*innen plant.

In diesem Jahr lag der Welttag des Buches in den Osterferien und wurde nun als Projekttag vor den Sommerferien in Kooperation mit der THALIA-Buchhandlung in Düren durchgeführt.
Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-9 sollten aus jeweils 3 Büchern ein Lieblingsbuch auswählen. Das ist leichter gesagt als getan. Woran erkennt man ein gutes Buch?
Es galt zunächst Kriterien zu sammeln, wie z.B. die Gestaltung des Covers oder die Gestaltung im Buch selbst, die Sprache zu betrachten, die Spannung zu beurteilen und sich dann in der Gruppe auf ein Lieblingsbuch zu einigen.

Folgende Bücher wurden in den verschiedenen Jahrgängen in Auszügen gelesen und beurteilt:

Stories for kids who dare to be different (Ben Brooks)

Mein Freund Pax (Sarah Pennypacker)

Die Sockenfresser (Pavel Šrut)

Gips (Anna Woltz)

Das Blaubeerhaus (Antonia Michaelis)

Mitternachtstür (Dave Eggers)

Wunder (Raquel J. Palacio)

Sally Jones, Mord ohne Leiche (Jakob Wegelius)          

Drachenerwachen (Valija Zinck)

321 superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst (Mathilde Masters)

Am Ende des Regenwaldes (Marion Achard)

Land of stories – die Suche nach dem Wunschzauber (Chris Colfer)

Elenor und Park (Rainbow Rowell)

The hate you give (Angie Thomas)

Rumo (Walter Moers)

Unsere Empfehlungen:

Mein Freund Pax

Mein Freund Pax ist eine spannende, lebendige Geschichte über eine Freundschaft zwischen dem 12-jährigen Peter und einem Fuchs. Die Geschichte ist auch etwas traurig und zeigt, wie wertvoll Freundschaft ist. Das Buch macht Mut, einen guten Freund zu suchen.

Die Mitternachtstür

Wir empfehlen „die Mitternachtstür“, weil es spannend ist. Im Buch gibt es viele kurze und leicht lesbare Kapitel. Das Buch bietet eine interessante Mischung aus Fantasy und realem Leben.

Sally Jones, Mord ohne Leiche.

Wenn du Reisen und Abenteuer magst, ist das Buch genau das Richtige für dich. Es ist sprachlich anspruchsvoll, aber ein schönes Buch für die Ferien

321  superschlaue Dinge, die du unbedingt wissen musst.

Wusstest du, dass Luftbläschen in unserem Körper wachsen oder dass du 14500 mal am Tag blinzelst? Weitere 319 coole, spannende und gut erklärte Fakten warten auf dich in diesem Buch.

The Hate U Give

Das Buch ist perfekt für alle Menschen, die sozialkritische Themen lieben und ein bisschen emotional sind.

Unsere Empfehlungen liegen in den nächsten Tagen in der Thalia-Buchhandlung in Düren aus.
Alle genannten Bücher kannst du in unserem Leseraum ausleihen.

Text und Fotos: Swena Esser

 

Darstellen und Gestalten Kurs bringt Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“ auf die Bühne

Die Aufregung der 15 Schülerinnen und Schüler des WP Kurses Darstellen und Gestalten im 9. Jahrgang vor der abendlichen Premiere des Stücks „Das Gespenst von Canterville“ war groß. Immerhin fast ein Jahr lang hatten sie sich, unter der Leitung von Herrn Kissling, auf diesen Moment vorbereitet. Die Texte mussten gelernt, die Kostüme besorgt und das Bühnenbild erstellt werden. Jetzt warteten die Jungen und Mädchen nur noch gespannt auf ein zahlreiches Publikum, das an diesem Abend zur Freude aller nicht auf sich warten ließ. Neben vielen Eltern und Geschwistern kamen auch eine ganze Reihe von Freunden und Freundinnen der Schülerinnen und Schüler, und auch die inzwischen pensionierte, ehemalige Lehrerin des Kurses, Frau Bock ließ es sich nicht nehmen, der Premiere beizuwohnen.

Schließlich der große Moment: Das Licht im Saal erlosch, die Bühnenscheinwerfer gingen an. Die Zuschauer erlebten, wie die unerschütterliche, amerikanische Familie Otis (Tim W., Michelle E., Melissa Y., Irem S., Robin D. und Pauline M.) trotz aller Warnungen von Hausdame Mrs Umney (Leandra F.) in das angeblich von einem bösen Geist heimgesuchte Schloss Canterville einzieht. Nachdem sich die Familie mit allerhand Trara eingerichtet hat, muss sie feststellen, dass dort tatsächlich ein Geist herumspukt und sie zu vertreiben sucht. Allerdings gelingt es dem vor 300 Jahren verstorbenen und verfluchten Gespenst Sir Simon de Canterville (Jaqueline P.) mitnichten, Angst und Schrecken zu verbreiten. Ganz im Gegenteil: Die zu allerlei Schabernack aufgelegten Kinder lehren vielmehr dem ruhelosen Geist das Fürchten, bis dieser endlich durch eine der Otis Töchter von seinem Fluch erlöst wird und in Frieden ruhen darf.

Unterbrochen wurde das bunte Treiben auf dem Schloss durch Szenen im Gespenstergasthaus. Dort fanden sich alle im Dorf ansässigen Gespenster (Christina O., Zuzanna P., Chantal S., Lea W., Lea E., Cedric H. und Lara W.) zusammen und ließen sich in bierseliger Einigkeit über das ungeheuerliche Geschehen auf dem Schloss aus, nicht ohne den ach so arg durch die amerikanische Familie geplagten Sir Canterville zu bedauern.

„Wir haben die Szenen im Gespenstergasthaus hinzugefügt, weil wir mehr Schauspielerinnen und Schauspieler als Rollen hatten“, erklärte Herr Kissling. Dem Publikum gefiel dieser Kunstgriff, der dem ohnehin schon humorvollen Stück einen zusätzlich lustigen Anstrich verlieh.

Am Ende gab es dann auch völlig verdient großen Applaus, den das Ensemble sichtlich genoss. Die lange, harte Arbeit hatte sich also gelohnt. Und auch wenn es den einen oder anderen Texthänger gab, man merkte, mit welch großer Begeisterung und Spielfreude die Mädchen und Jungen bei der Sache waren. Zum Schluss gab es zum Dank sogar noch Rosen für alle Darsteller und Darstellerinnen und ihren Lehrer.

(Text und Fotos: K. Brockmann)

 

 

oder „Des Voix de la paix partagée“!

 

Elf Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule in Düren bildeten einen Chor, um zu den 75-jährigen Feierlichkeiten anlässlich der Landung der Alliierten in der Normandie einen Beitrag zu leisten. Eingeladen wurde der Chor -unter der Leitung von Kristina Bünner- vom Conseil Général de la Manche, dem Generalrat der Region la Manche. Ermöglicht hat uns die Teilnahme die Victor-Rolff-Stiftung, die uns mit einer großzügigen Spende unterstützt hat.

Die Schülerinnen und Schüler sangen Lieder für den Frieden, gegen Krieg und Rassismus wie z.B. „die Moorsoldaten“ und „Willkommen in Deutschland“. Gemeinsam mit französischen Schülern aus Valognes wurde die Europahymne „Freude, schöner Götterfunken“ gesungen. Auszüge aus dem Tagebuch der Anne-Frank rundeten das Programm ab. Der Chor sang an wichtigen Orten wie Utah Beach, Foucarville, St Pair und Ste Mère Église.  Zusammen mit einer weiteren deutschen Schule aus Neukirchen-Vluyn, die ein Landart-Projekt realisierte, war der Chor Teil der offiziellen Feierlichkeiten im Rahmen der Völkerverständigung als Zeichen eines friedlichen demokratischen Europas. Alle waren froh über die große Resonanz, die netten Begegnungen und Gespräche  mit Menschen aus aller Welt.

Susanne Daners, eine Schülerin der Q1 schrieb dazu:

„Während der Fahrt hatten wir die Möglichkeit, viel Neues zu lernen und unvergessliche Erfahrungen zu machen. Wir haben gelernt, was es bedeutet im  Frieden zu leben und wie wichtig es ist, im stetigen Austausch mit der Welt zu sein. Nach einem Konzert konnten wir uns auch mit einem D-Day Überlebenden austauschen, dem man seine unglaublich starke Nachricht aus dem Gesicht ablesen konnte: “Kämpft um den Frieden und sorgt für die Zukunft!“

Diese Begegnung war für mich wirklich sehr prägend und hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir die Leiden des Krieges niemals vergessen dürfen. Ebenso müssen wir aus den Erfahrungen der Älteren lernen! Diese Reise war einfach überwältigend!“

Alle waren sich einig: Es war ein wunderbares Projekt!

Fotos und Text: B. Fischer

 

Auf Anregung unserer Mensabetreiberin Frau Joerres wurde für alle Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen ein leitungsgebundener Wasserspender der Firma "Waterlogic“ angeschafft und in der Mensa installiert.
Dadurch können wir täglich auf eine unbegrenzte Menge an purem und gesundem Wasser zugreifen und verzichten dabei auf Müll durch Plastikflaschen und sparen CO2-Emissionen.
Das Gerät spendet gekühltes stilles oder sprudelndes Wasser und ist in den Pausen jederzeit für alle zugänglich.

Die Anschaffung und Inbetriebnahme des Wasserspenders wurde durch die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein und die tatkräftige Unterstützung von Rolf Jansen als Vertreter des Fördervereins und unserem Hausmeister Marcel Flatten möglich.

Damit dieser Wasserspender uns allen sehr lange die belebende Erfrischung ermöglicht, sind einige Dinge zu beachten.
> Wir alle tragen für diesen Wasserspender Verantwortung und müssen daher darauf achten, dass jeder pfleglich und sorgfältig damit umgeht.

> Aus hygienischen Gründen befüllen wir nur Trinkflaschen, die für dieses Gerät geeignet sind.  Diese können für 2,00 Euro oder als Sportflasche mit besonderem Verschluss für 2,50 Euro in der Mensa erworben werden. Ein etwaiger Gewinn aus dem Verkauf geht an den Förderverein.

Text: Swena Esser, Fotos R. Jansen

 

 

 

Sie ist da!

Zum Beginn des Neuen Jahres 2019 wurde nach langer Zeit des Wartens die vom Förderverein gesponserte Glasvitrine im Foyer der Schule aufgestellt, in der auf angemessene Weise das schuleigene Tagebuch der Anne Frank ausgestellt wird.
Mitten im Schulleben eröffnet uns diese Vitrine immer wieder neu und aus jedweder Perspektive einen Blick auf das Tagebuch der Anne Frank und erinnert uns damit an die im Schulprogramm verankerten Werte wie Menschlichkeit, Toleranz, Mut, Zivilcourage, Kreativität, Leistungswillen, Selbstdisziplin und Respekt sich selbst und anderen gegenüber.

Bei der schuleigenen Ausgabe des Anne-Frank-Tagebuches handelt es sich um ein von der Schulgemeinde selbst geschriebenes Buch. Der Originaltext wurde so aufgeteilt, dass nahezu alle Schüler*innen, Kolleg*innen und interessierte  Eltern einen Abschnitt handschriftlich abschreiben konnten. Ergänzt wurde diese Ausgabe unter anderem durch einen Kommentar der Schulleiterin Uta Löhrer.
Das Titelblatt wurde von Oguzhan Öztürk gestaltet und der Einband entspricht in seinen Farben dem Schullogo der Anne-Frank-Gesamtschule.

Diese Aktion geht auf die Initiative und Organisation des Arbeitskreises Sprache unter der Leitung von Swena Esser anlässlich des Tag des Buches 2016 zurück.

Text und Fotos: S. Esser

 

 


 

Ein Jahr Spanisch liegt hinter uns Schülerinnen und Schülern der EF...

und ja, wir können schon einiges ausdrücken, schreiben und verstehen. Daher stellten wir, der EF Kurs von Frau Voß, uns heute einer weiteren Kompetenz, der des Interkulturellen Lernens, oder einfacher gesagt, der spanischen Küche. Nach intensivem Studiums der Rezepte legten wir los und wagten uns an Tortilla, Gazpacho, dátiles und andere Tapas.

¡Qué aproveche!

Text und Fotos: A. Voß

Aktiv – Fantasievoll – Gemeinsam

Das sind wir!

Unter diesem Motto hat unsere Schule am 04. Und 05. Mai 2018 ihr Schuljubiläum gefeiert. Zum Auftakt fand am 04.Mai eine Festveranstaltung statt, bei der wir mit einer Vielzahl geladener Gäste das feierliche Ereignis begingen. Zahlreiche freundliche Grußworte wurden an uns gerichtet, u.a. durch den Bürgermeister Paul Larue, den Bezirksvorsitzenden Andreas Isecke und die Schulfachliche Dezernentin der Bezirksregierung Köln, Frau Ossendorf, die stellvertretend für unseren neuen Dezernenten Becker teilnahm. Ebenso konnten wir uns über den Besuch zahlreicher Ehrengäste freuen wie z.B. der ehemaligen Dezernentin, Frau Schlott, des Architekten unserer Schule, Professor Meisenheimer, vieler ehemaliger Kolleginnen und Kollegen und ehemaliger Mitarbeiterinnen. Ein vielfältiges Rahmenprogramm rundete die Veranstaltung ab. Neben den Auftritten der schuleigenen Bläsergruppe und des Stimmbildungskurses der Jahrgangsstufen 7-10 begeisterten die Musikkurse der EF und Q1 mit zwei beeindruckenden Gesangsbeiträgen. Mit dem sehr ernsten Lied „Die Moorsoldaten“ schlugen sie den Bogen zu unserer historischen Verpflichtung zur Erinnerung, den der Name unserer Schule uns auferlegt.

Ein Highlight waren ebenfalls die Gesprächsrunden von Schülerinnen und Schülern mit dem ehemaligen Schulleiter Hans-Willi Stollenwerk, die gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven einen Blick auf die Entstehung, die frühere Entwicklung der Schule und auf Schwerpunkte der aktuellen Schulentwicklung warfen. Daneben gab es eine interessante Ausstellung zur Schulchronik zu sehen.

Gekrönt wurde die Veranstaltung von einem fantastischen Fingerfood-Buffet, das unsere Mensabetreiberinnen Frau Jörres und Frau Effer mit ihren Mitarbeiterinnen für uns gezaubert hatten.

Am Samstag ging es dann bei märchenhaft blauem Himmel und auf einem festlich mit Maibäumen geschmückten Schulhof weiter: Die gesamte Schulgemeinde traf sich zum großen Schulfest. Die Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen hatten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zahlreiche Aktivitäten und Stände vorbereitet, die allesamt großen Anklang fanden. Da gab es Wurf- und Angelspiele, Pedalorennen, Spielangebote, Kunstaktionen, eine Fotobox, einen Wunschstand, eine Blumentombola, einen Stand mit alkoholfreien Cocktails und vieles mehr. Vertreten war auch unsere SV, die T-Shirts mit dem Schullogo, Jubiläumstassen und Buttons verkauften und der Dorfpolizist, Herr Engelhart mit einem Infostand.

Dazu wurde ein umfangreiches Bühnenprogramm geboten: wie am Vortag traten unsere Bläser- und diverse Gesangsgruppen auf, es gab Mitmachtänze und Musikimprovisationen sowie eine Schwarzlichttheater-Aufführung des WP-Kurses der Jahrgangsstufe 8.

Ein weiteres Highlight war natürlich das umfangreiche Essensangebot, das die Eltern der Schulpflegschaft auf die Beine gestellt hatten. Hier blieb kein Wunsch offen – ob Kuchen, Salatbuffet, frisches Brot aus dem Steinofen oder jede Art von Grillgut – alles war in großer Auswahl vorhanden und allen hat es gut geschmeckt.

Neben dem Dank an alle Mitwirkenden bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz besonders herzlich bei Frau Mettler und Frau Tisch, den Vorsitzenden der Schulpflegschaft für ihr außerordentliches Engagement. Gleichzeitig gilt unser besonderer Dank wie immer unserem Veranstaltungsmanager Armin Hoffmann, ohne den keine schulische Feier in unserem Hause denkbar wäre.

Unser Fazit zum Schulfest: fantastisches Wetter, tolle Aktionen, leckeres Essensangebot, super Stimmung – kurz gesagt, ein gelungenes Fest!

Texte: U.Löhrer, Fotos C. Hesse

Im Rahmen ihres diesjährigen Besuchs im Bistum Aachen nahmen sich Schwester Chrisencia Twaambo Mkume und Agnes Simoloka an zwei Tagen Zeit, die Anne-Frank-Gesamtschule zu besuchen.

Seit nun 23 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Eine-Welt-Engagement in der AFG (EWE)und dem Bistum Monze im Süden Sambias, eine Partnerschaft, die ständig weiterentwickelt wurde. Hauptpunkte sind für den EWE die Unterstützung von Projekten sowie der „freiwillige soziale Dienst für Frieden und Versöhnung“ ( SDFV ) in Sambia und Deutschland. Schwester Crisencia und Agnes Simoloka arbeiten seit Jahren im Developement Office des Bistums Monze. Sie begleiten die deutschen Freiwilligen während ihres Aufenthalts in Sambia und sie steuern gemeinsam mit anderen die Projekte, die wir gemeinsam entwickeln.

So war es eine große Freude, die beiden Mitstreiterinnen persönlich in der Schule begrüßen zu können, kommuniziert man sonst doch nur schriftlich per email. Dazu passte es perfekt, dass der Besuch in die Zeit unseres Schuljubiläums fiel: Während des Schulfestes am Samstag, dem 5. Mai, hatten alle Akteure Zeit, sich ausgiebig und in lockerer Form über Schule und Entwicklungen in Monze und in Düren auszutauschen. Komplettiert wurde der Gespächskreis durch die beiden sambischen Freiwilligen, die sich noch bis zum Sommer in Düren befinden, Chilala und Mbonyiwe. Im EWE-Laden „Kunterbunt“ fanden u.a. Verkaufsgespräche über mitgebrachte Erzeugnisse aus sambischer Produktion statt: Eine Reihe von Gebrauchsgegenständen bzw. Schmuck wechselte den Besitzer und ist nun im Laden zu kaufen. Auch das Gespräch zwischen unseren Schüler*innen und den Gästen kam nicht zu kurz, denn die Gäste nahmen sich Zeit für einen ausgedehnten Rundgang zu den Ständen auf dem Schulfest bzw. für die Besichtigung der Ausstellung in der Mensa.

Am Mittwoch, dem 9. Mai, ging es etwas förmlicher, aber nicht weniger herzlich zu. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung, bei der die Besucherinnen der Schulleiterin ein Gastgeschenk überreichten, ging es in den Unterricht der Q1. Dort hatten Schüler*innen, die sich für ein freiwilliges Jahr interessieren, die Gelegenheit, sich über Vorbereitung, Einsatz und Begleitung eines Freiwilligen in Sambia „aus erster Hand“ zu informieren. Da Agnes eine Reihe von Bildern per Beamer präsentieren konnte, erhielten alle einen Eindruck von den Verhältnissen in Sambia auch von seiner teils beeindruckenden Natur. Schön wäre es, wenn diese Informationen den Wunsch verstärken würden, eine andere Kultur kennenzulernen, konkret: Wenn sich aus dem Kreis der Schüler*innen jemand entscheiden könnte, sich im nächsten Jahr als Freiwilliger beim EWE zu bewerben.

Nach der Pause ging es weiter mit einer Gesprächsrunde mit Frau Hesse und Schülerinnen aus den Jahrgängen 6 bis 9, die in EWE-Gruppen und im Laden „Kunterbunt“ aktiv sind. Diese wollten nicht nur etwas über Sambia allgemein erfahren, sondern interessierten sich besonders für das zurzeit laufende Projekt „Schoolfee“, das vom EWE, d. h. aus dem Erlös des Ladens und anderer Einnahmen, finanziert wird. Die beiden Besucherinnen erklärten nicht nur die nachhaltige Wirkung dieses Bildungsprojekts (EWE zahlt Schüler*innen in Sambia die Gebühren für die schulischen Abschlussprüfungen, wenn ihre Familien diese nicht aufbringen können. Die Empfänger*Innen verpflichten sich, die Summe in den Pool zurückzuzahlen, wenn sie im Beruf stehen und Geld verdienen), sondern standen auch Rede und Antwort zu ihrer persönlichen Lebensgeschichte. Manches Vorurteil über Afrika im Allgemeinen und Sambia im Besonderen konnte überdacht und revidiert werden.

Mit einer Einladung an die Schüler*innen nach Sambia zu kommen, wenn sie die Schulzeit erfüllt haben und einem gemeinsamen Foto ging das für die Schüler*innen anspruchsvolle Treffen zu Ende, wurde die Konversation doch in Englisch geführt, weil die Gäste nicht Deutsch sprachen.

Text und Fotos: N. Hommes

Die AFG bietet ab sofort eine webbasierte App an, mit der die Schülerinnen und Schüler schulrelevante Informationen (z. B. den Vertretungsplan und wichtige Termine) über das Smartphone/Tablet abrufen können. Voraussetzung dafür ist ein mobiler Internetzugang.

         

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